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 WWW.FAMILIENPROJEKT.NET

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Wir suchen AutorInnen!

Diese Domain (= alle Web-Seiten unter der Adresse www.familienprojekt.net) soll vielen professionellen Menschen im Bereich der Arbeit mit geistigbehinderten Müttern, Eltern, Familien und ihren Kindern mit Informationen Diskussionen, Rezensionen, Kontaktadressen, Recht, Gesetz, und Fachpublikationen helfen.

Dafür suchen wir Autoren, die Essays, Rezensionen, Analysen, Studien im WWW (World Wide Web, geprägt durch Mitarbeiter des CERN, Genf) oder Diplomarbeiten veröffentlichen oder zweitveröffentlichen möchten. Ihre Rechte (Copyright) die aus Ihrer Autorenschaft resultieren können dabei unberührt, z.B. bei Ihnen bleiben. - Lesen Sie einmal im Bereich Copyright bezüglich dieses Web-Magazins! -

Auch können wir Autoren, Pädagogen, Erziehern u.a. anbieten, eine e-mail nach dem Muster "wahlfrei"@familienprojekt.net zu erhalten. Es wird ebenso möglich sein, durch eine Webseite, eigene e-mails anzusehen, zu pflegen und zu versenden. Wir können auch Hilfen bei der Einrichtung eines e-mail-Verwaltungsprogrammes bieten. - Sprechen Sie uns an (siehe Kontakt). -

Zudem möchten wir Institutionen, Heimen o.ä. Einrichtungen oder Projekten anbieten, sich mit Bild und Text zu präsentieren, in begrenztem Umfang ist auch ein Zugang zur selbständigen Pflege solcher Webseiten (mittels ftp-upload) unter der Domain www.familienprojekt.net möglich.


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Editorial

Familien sind überall da, wo Kinder leben!

Familien mit behinderten Elternteilen sind Familien, die einer besonderen Fürsorge der Gesellschaft bedürfen. Es stellt sich die Frage, wer für diese Familien Hilfen gewährt. Es gibt ein Amt für Kinder und es gibt ein Amt für Menschen mit Behinderungen. So kommt es zu folgender Überlegung: Braucht diese Familie Hilfe, weil das Elternteil behindert ist - in diesem Fall wäre das Sozialamt zuständig - oder brauchen die behinderten Eltern deshalb besondere Hilfen, weil sie ein Kind haben - schon wechselt die Zuständigkeit zum Jugendamt.

Was fehlt, ist ein Amt für Familien. Aber wer will denn schon noch mehr Ämter und Behörden in dem Behördendschungel, in dem wir uns jetzt schon bewegen? Es soll ja möglich sein, dass zwei Behören miteinander ins Gespräch kommen und sich sogar Kosten teilen. Zwar fehlen dazu manchmal die notwendigen Paragraphen in den Gesetzestexten, es gibt aber inzwischen Beispiele aus der Praxis, die Hoffnung wecken: das Familienprojekt im Wohnverbund der AWO-Friesack.

Für behinderte Eltern und für ihre Kinder ist es nicht so wichtig, wer die Hilfe leistet, sondern, dass sie geleistet wird. Wichtig ist es, dass gerade diese Familien nicht allein gelassen werden und dass sich Menschen finden, die offen sind für ihre Besonderheiten: die Konzeption des Familienprojektes der AWO-Friesack.

Dass es sich bei Eltern mit Behinderungen, insbesondere bei Eltern mit Lernschwierigkeiten nicht um Einzelfälle handelt, das ist inzwischen bekannt [ U. Pixa-Kettner, 1992, et al.]. Trotzdem ist diese Konstellation in der gut durchorganisierten Gesetzgebung unseres Landes nicht vorgesehen. Es ist schön, wenn durch Engagement von einzelnen Menschen, von freien Trägern der Wohlfahrtspflege, von Behörden und nicht zuletzt von Menschen mit Behinderungen, die auf ihre selbstgewählte Lebenweise bestehen, auch ein nicht in der Gesetzgebung vorgesehener Hilfebedarf gesehen, geleistet und in Anspruch genommen wird. Siehe auch den Bericht von Ursula Pixa-Kettner, "Ein Stück Normalität - Eltern mit geistiger Behinderung Ergebnisse einer Follow-up-Studie", 1998.
Motiv von Annette D. Vlasak
Ihre Annette D. Vlasak, Hrsg.. 


symbol: externer link das Familienprojekt im Wohnverbund der AWO-Friesack.
symbol: externer link die Konzeption des Familienprojektes der AWO-Friesack.
symbol: interner link U. Pixa-Kettner, 1996, et al.
symbol: externer link Herrmenegilde Ferrares, "Behinderte Frauen und Mutterschaft Eine Bestandsaufnahme", 1/2001 Abstract:
Ein eigenartiges gesellschaftliches Phänomen: gegenläufig zu den jeweils herrschenden Trends muß ein Recht behinderter Frauen auf Mutterschaft erst betont und erarbeitet werden. Während das Recht (und die Pflicht) zu arbeiten, für Frauen mit Beeinträchtigungen bei Politik und Fachleuten schon lange unhinterfragt ist, so finden sich Frauen mit Beeinträchtigungen, die Mütter sind oder werden wollen, noch immer mit massiven Problemen und Vorurteilen konfrontiert.
symbol: externer link Georg Feuser, "Lebenslanges Lernen für Menschen mit geistiger Behinderung - Selbstbestimmung und Integration", 1998 Abstract:
Die Funktion des Begriffs "Geistige Behinderung" ist ein wirres Gemisch aus unseren wahrnehmungsmäßigen Eindrücken und Erfahrungen mit schwerer beeinträchtigten Menschen, die mit ihrer Wirklichkeit und Lebensrealität nur wenig bis nichts zu tun haben. Es ist seine Kompetenz, alle Erfahrungen, die er in der tätigen Auseinandersetzung mit der Welt macht, von Beginn seines Lebens an, in seine Lebensprozesse zu integrieren. Aufgrund von kurz skizzierten Zusammenhängen ist es an der Zeit, Orte der Ausgrenzung als Lebens- und Lernwelten zu überwinden. Der Begriff "Bildung" kann in neuer Weise mit "Selbstbestimmung", sowie "Entfaltung von Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit" verbunden werden.
symbol: externer link Jutta Schöler, "Gesetz, Beratung, Sonderpädagogischer Förderbedarf (SpF), Bundesland Brandenburg", 1998 Abstract:
Mit diesem Beitrag beschreibt Jutta Schöler die Entwicklung für die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern im Land Brandenburg (1990 - 1997). Sie gibt einen Überblick in die gesetzlichen Rahmenbedingungen und ihre möglichen Fallen, erläutert die Finanzierungsstrategien, beschreibt die Aufgaben der Sonderpädagogischen Förder- und Beratungsstellen und das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Die gesetzlichen Grundlagen sind geschaffen, es gibt jedoch viele praktische Umsetzungsschwierigkeiten. Der Text ist sehr gut lesbar und vorallem für Eltern geeignet, da er spezielle "Ratschläge für Eltern" enthält. Besonders hinweisen möchte ich auf die tabellarische Auflistung von 2 Gutachten(siehe Kapitel 6), die sehr deutlich zeigt, wie unterschiedlich die Blicke sein können, mit denen ein Kind betrachtet wird. Als Ergänzung dazu empfehle ich die Dissertation von Franz Xaver Kerschbaumer: (A.W., 18. Jan. 99)
symbol: externer link Julia Zima, "SEXUALITÄT VON MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG", 1998 Textsorte: Diplomarbeit Themenbereich: Sexualität, Geschlechterdifferenz Schlagworte: Sexualität, Geistige Behinderung, Begriffe, Liebe, Partnerschaft, Beziehung, Eltern
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  Copyright © 2001, 2002, 2003, e-mail an die Herausgeberin Annette D. Vlasak , Berlin, B.R.Deutschland; alle Rechte vorbehalten.
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